Zurück aufs Festland

Es gibt nicht viel zu erzählen, deshalb lassen wir die Bilder sprechen:

Nach der Nacht in Egio suchen, finden und loggen wir noch einen Cache in der Nähe des Leuchtturms. Eigentlich war schlechtes Wetter vorhergesagt …
Bei „Schlechtwetter“ fahren wir nach Patras zum Wäsche waschen. Wenn wir schon mal da sind besuchen wir natürlich auch Tina und Kostas. Hier ist grad Full-House, wir kennen uns kaum aber werden sofort in den Schoß der Familie aufgenommen und bewirtet. Es ist sooo nett und wir hoffen, dass wir irgendwann in Deutschland diese Gastfreundschaft auch zurückgeben können.
Kostas Cousin empfiehlt uns eine lokale Brauerei… der Abstecher ist mal klar. Wir verbringen hier einige Zeit – die „Kommune“ schildert uns, wie sie aus der Not geboren in der Krise eine Brauerei aufbaut, mit Hilfe vieler Freunde und Lieferungen aus China. Das Konzept der tausend Biere verstehen wir nur teilweise, aber für die Verköstigung kommt es uns (Harald) gerade recht.
Nachdem wir zweimal die Brücke genommen haben, ist es diesmal die Fähre die uns vom Peloponnes zum Festland bringt.
Kostas sagt man soll die Fähre nehmen, sein Argument ist nicht, dass es billiger ist, sondern dass man von der Fähre aus die tolle Brücke sehen kann. Es ist schon komisch, dass die Fähren direkt an der Brücke fahren, dann aber über die gesamte Küstenlinie keine Möglichkeit der Querung vorhanden ist. Eine andere Fähre weiter östlich, von Egio (wo wir letzte waren) wurde 2011 eingestellt.
Auf dem Festland durchfahren wir die trubelige und volle Stadt Nafpaktos und finden am Stadtrand einen großen betonierten Platz, an dem ständig Fahrschüler üben und Kinder radfahren. Für die Nacht ist es ok für uns und wir starten am Morgen auch von hier aus eine kleine Tour.
Hier feiern wir dann auch das erste Mal die Taverneneröffnung und die Bundesliga (Dortmund – München 0:1)
Auf der Radtour finden wir einen möglichen Stellplatz an einer Taverne mit einem süßen, jungen Hund – entscheiden uns aber am Abend dann doch für einen anderen Platz… der Hund ist aber schnuckelig, oder … total verspielt.
Hier in Monastiraki erscheint es uns noch besser. Gut, wenn man mit dem Bike unterwegs ist und schon schöne Stellplätze auskundschaften kann….
Wir fahren 2* 270hm bei kühlen 20 Grad und Wolken, bleiben aber vom Regen verschont und erreichen das Kloster oberhalb von Nafplakos
Hier können wir sogar ein bisschen Schotter / Geröll fahren mit Blick auf die Stadt und auf den gegenüberliegenden Peloponnes. Im Hintergrund die Brücke nach Patras….
Zurück am Standplatz – hinten steht noch ein deutsches Pärchen (Ex-Polzist), die seit September in Griechenland sind und am 06.06. die Fähre nehmen wollen … wir wünschen uns gegenseitig Glück und sehen uns am Abend in Monasteraki zufällig wieder.
Nafplakos hat einen schönen, kleinen Hafen und es ist ein Geocache hier. Nachmittags mache ich einen Spaziergang hierher…
Und noch hoch zur Burg, bevor es zurückgeht zu Harald und Karlchen
Abends fahren wir zielstrebig zum ruhigen, kleinen Ort mit Hafen und Taverne. Hier fühlen wir uns richtig wohl
…und es kommt sogar nochmal die Sonne raus.
Den zweiten Tag hintereinander Essen in der Taverne. Morgen wird wieder gekocht !!

7 Antworten auf “Zurück aufs Festland”

  1. …auch von mir nochmal feucht-kühle Grüße aus Oberbayern nach drei Wochen Rundreise durch Sachsen, Thüringen, Saarland, Bad-Württ. Mit überall unterschiedlichen Regelungen zu Campingplätzen.
    Bin natürlich auch immer interessiert und bissl “neidisch“ auf eure Griechenland-Erlebnisse. Schöne Pfingsten! LG Karin

    1. Uiiii du bist also wieder unterwegs. Das ist sicher nicht einfach derzeit in Deutschland. Hier ist es easy wie noch nie…keiner da…soviel Platz, alle nett, neugierig und froh ihren ersten Touristen zu sehen / zu bewirten 🙂

  2. Wir verfolgen deine Berichte und sind begeistert, jedesmal gespannt, auf das was noch kommt.
    Deine lockere Art zu schreiben macht richtig Spass zu lesen. Und die tollen Landschaftsbilder richtig super.
    Mach weiter so.
    Noch ein paar schöne Tage.
    Wir wünschen Euch eine gute Heimreise, dass alles klappt.
    Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, erwarten wir Euch gesund wieder.
    Liebe Grüße Käthe und Albert

    1. Vielen Dank ihr Lieben. Wir hoffen ihr hattet und habt keine allzu schlimme Zeit in Deutschland. Manchmal kriegen wir schon ein schlechtes Gewissen, dass es uns hier so unbesorgt gut geht. Alles Gute und bis bald.

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