Endlich ….

… sieht es so aus, als ob wir die Nordströmung hinter uns lassen und uns Temperaturen oberhalb von 10 Grad und ohne eisigen Wind erwarten. Mehr als einen Monat haben wir nun weitgehend „bike-frei“ verbracht – unsere Touren lassen sich an einer Hand abzählen. So what!? Immer wieder bemerkenswert, wie das allgemeine Wohlbefinden mit dem Wetter/Sonnenstand korreliert. Wir geben uns eine (hoffentlich) letzte Dosis Trümmer, bevor es in den nächsten Tagen wieder auf die Räder gehen soll.

Karlchen ist inzwischen Reiseprofi: Mit unseren neuen Batterien haben wir definitiv kein Stromproblem mehr, warmes Wasser zur morgendlichen „Dusche“ auch kein Problem; der mangelnde Wasserdruck ähnelt den Verhältnissen auf der Isis-Raumstation, spart aber Wasser und sorgt für weniger Feuchtigkeit im Bus. Nur die Entsorgung unseres CH-Tois zwingt uns nach vier Tagen auf einen Camping-Platz. Wäsche fällt ohne Biken ja auch nicht viel an, bei der Kälte schwitzt man ja auch nicht…

By the way: Falls jemand uns für eine Fortbildung in Mykenisch -griechisch-römischer- byzantinischer, venezianischer oder osmanischer Geschichte buchen will… Gerne!

Wie versprochen unser freier Standplatz ohne Tanklaster – kennt man von Neckermann-Katalogen, oder?
Halbinsel Methana: Diese hungrige Gänseschar ist besser als jeder Wachhund. So schön und „ruhig“ es hier ist, wir entschließen uns zur Weiterfahrt
Standplatz für die Nacht im „beschaulichen“ (sprich: toten) Ort Agios Nikolais. Fünf Häuser – eine Taverne (geöffnet) – wir sitzen mit 4 Einwohnern im Rund um den Kamin. Standplatz: Von drei Seiten Wasser
Weiterfahrt im Daumen: Kaffeestopp in Galatas mit Blick auf die Insel Poros. Die Bootsfahrt auf die andere Seite sparen wir uns. Es ist wie mit Wiesbaden – das schönste ist der Blick nach Mainz
Das Wetter wird besser. Kleiner Spaziergang entlang eines kleinen Pinienwaldes an unserem Übernachtungsort Ermioni
Wir finden unseren (windgeschützten) Standplatz auf der Südseite der kleinen Halbinsel auf der Ermioni liegt. „Wir“ genießen den Blick
Huch… eben waren wir doch noch allein. Jedenfalls müssen wir uns keine Sorgen machen, dass wir geklaut werden. Bis tief in die Nacht und ab sechs Uhr morgens haben wir Gesellschaft von (sehr netten) Anglern
Wenige Kilometer entfernt von Ermioni beim kleinen Ort Fourni gibt es einen Wanderweg durch einen Canyon… Zu 100 Prozent fahrbar, jedoch ist es noch zu kalt, deswegen nutzen wir unsere in den letzten Wochen erworbenen Hiking – Skills
Der alte Mann freut sich über den Stock… soweit ist es schon:
Unser Standplatz beim Iria – Beach wenige Kilometer von Nafplio entfernt. Seit Karlchens Upgrade stehen wir nun das erste Mal die vierte Nacht in Folge „frei“ und haben immer noch genug Strom und Wasser.
In Argos gibt es ein weiteres antikes Theater, 22.000 Zuschauer passten da mal rein, diesmal in Stein gehauen und weniger restauriert als in Epidaurus. Mein kritischer Blick gilt den beiden anderen Besuchern, die unsere kontemplative Ruhe stören. Sowas aber auch.
Gwenda Suchbild
Diesmal von unten, links die (gut erhaltenen) Reste eines römischen Bades
Endlich wieder gutes Wetter und ein weiterer Stopp eine zweite Sehenswürdigkeit: Die Akropolis des antiken Tirynes. 1500 v. C. (Nicht das Geländer) und schon in Homer‘s Sagen erwähnt.
Das sind mal Mauern
Deja Vu: Wir haben unsere Schleife (Athen – Thessaloniki – Istanbul – Izmir – Cesme – Athen) beendet und sind wieder in Naphlio angekommen. Und das erste Mal seid Wochen gibt es auch wieder „Weißware“- man „spricht hier deutsch“ (Gab mal eine echt guten Film mit gleichem Titel von Gerhard Polt in den 80ern – kennt den noch jemand?)
Wir „wandern“ um die Halbinsel, der Weg ist gesperrt wegen Steinfall-Gefahr, aber das stört uns nicht und auch nicht die Kletterer, die wir unterwegs treffen. Im Hintergrund: oben = Burg, unten = lost place
Katzensuchbild: wieviele Katzen findet ihr?
Gwenda: Harald zieht alle Katzen an und inzwischen ist er ein erfahrener Streichler, so geübt, dass er es auch in Stereo beherrscht. Die Katzen lieben ihn …
Karlchen Suchbild: 999 Stufen sind es hoch auf die Festung Palmiri oberhalb von Nafplio
Harald: Oh Schreck: Wir müssen ja noch bergab… Zum Glück sind meine meniskenlosen Knie Istanbul-erfahren… Erstaunlich schmerzfrei geht‘s bergab
Unser Beitrag zur unsäglichen „Kassenbelegdiskussion“ in Deutschland. Unsere Ausbeute der letzten Tage… wo ist das Problem, wenn es hier im chaotischen Süden (seit Jahren) funktioniert?
Da oben waren wir, Standplatz am Hafen von Nafplio. Ab morgen soll es endlich wieder Bike-Wetter geben.

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