So jetzt ist sie weg…

…die zweite Sonderfähre. Und … sind wir unglücklich oder hadern miteinander oder mit unserer Entscheidung? Nein, eigentlich nicht. Wie überall haben wir auch hier Hochs und Tiefs, das sind aber die normalen Schwankungen, schlussendlich bleibt immer die Erkenntnis wie unheimlich gut es uns hier geht und was für ein Glück wir haben so schöne Tage genießen zu können. Sehr viele werden uns jetzt wohl um unseren „langen Sommerurlaub, am Meer, im europäischen Ausland“ beneiden. Für uns sind es „nur“ noch 16 Tage bis die Fähre (vielleicht) geht und gut 7 Wochen bis unser Sabbathjahr vorbei ist.

Mami lässt sich inzwischen streicheln, aber nur wenn sie dabei fressen kann.

Die Griechen sind weiterhin nett bis sehr nett zu uns. Letzte Erlebnisse in einem abgelegenen Dorf, wo vermutlich auch zu Nicht-Coronazeiten nie ein Tourist hinkommt: Freundliches „Yassas“ vor dem Minimarket (vor jedem Minimarket sitzt mindestens ein Grieche), zuvorkommende Bedienung im Shop (Cola, Wasser, Riegel). Wir setzen uns auf die Stufen der Kirche, essen und trinken … eine alte (sehr alte) Frau kommt geradewegs auf uns zugesteuert … ich denke „o oh Kirchenentweihung, Merkel/Schäuble oder Corona…gleich fängt sie an zu schimpfen.“ Aber nein, die Frau will eine Zigarette … leider können wir ihr nicht weiterhelfen, sonst hätten wir wohl noch mehr Pluspunkte bekommen.

Abends wandern wir am Strand über Umwege in den Ort , um noch etwas fürs Abendesen einzukaufen. Auch von hier aus, sieht unser Plätzchen ganz schön aus, oder?
Wir werden begleitet von Tolo dem Nachbarshund. Er soll nicht soweit weg – wir scheuchen ihn zurück, Herrchen ist schon am Pfeifen und Rufen … o oh das gibt Ärger
Auch ein Blick auf „zu Hause“ – wir sind noch auf unserem Abendspaziergang (ist übrigens anstrengender als der heutige Lauf … puh)
Wieder auf den Rädern unterwegs in das einsame Dorf. Die Ausfahrten werden länger, man muss ja auch mal was Neues sehen.
Was Neues… äh Altes….
Pause auf den Kirchenstufen, gegenüber der Minimarket. Die alte Frau kommt gleich…
Mitten im Nirgendwo: alte römische Bäder (naja: also deren Reste)
Ebenso abgelegen eine Kapelle – hier kommen uns aber tatsächlich Autos entgegen. Die Nähe zu Gott wird in diesen Zeiten wohl doch gesucht – möglichst einsam eben.
Alte Mykenische „Straße“. Man beachte: dieses Schild hat keine Einschusslöcher, ein untrügliches Zeichen, dass hier nie jemand vorbeikommt.
Ein Trail, wir haben einen Trail gefunden. Weiteres Indiz, dass hier nie jemand vorbeikommt sind unsere zerkratzten Beine. Doch ziemlich zugewachsen der Pfad.
Aber in großen Teilen doch gut fahrbar
Bis wir wieder auf einem der altbekannten Schotterwege einbiegen.
Wir sind im mythischen Mykene – im Hintergrund sieht man die Ausgrabungsstätte (wenn man ranzoomt).
Nächste Tour (Erholung: nur 38 km und 700hm) hier: Harald- Suchbild
Auch hier ist nicht viel los. Corona hin oder her…
Mohnblumenbild für Claudia
Immer wieder schön: nur wenige hundert hm oben und doch immer tolle Blicke auf Meer, Inseln und Hügel … geiles Revier; was haben wir für ein Glück!
Am Campingplatz wird aufgeräumt. Man rechnet mit der Eröffnung am 1. Juni. Wir werden dann wohl schon weg sein …. oder???

2 Antworten auf “So jetzt ist sie weg…”

  1. Ihr Lieben, genießt die Natur, die Stille und das Meer- hier ist es am Rhein brechend voll, auch wenn sich die Leute meist an die Anstandsregeln halten….
    Morgen startet die Schule für die MSS 11, ich muss Mittwoch für drei Stunden hin- bin gespannt! Vor ca 4 Jahren war ich mit Thomas und dem LK auch da in TOLO und ich war vom Duft und der Blütenpracht begeistert,
    Lieben Gruß isabel

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